Ningel tingelt – ab sofort in diesem Internet

Unter dem Titel »Ningel tingelt« habe ich in den letzten Monaten eine Video-Tour entwickelt, die mich über meine Lieblingsbühnen quer durch Mainz führt. Mit Hilfe von Gastkünstler*innen und einem professionellen Videoteam habe ich insgesamt sechs Videos produziert, die ab sofort wöchentlich veröffentlicht werden.

Mehr dazu findet ihr in einem neuen Bereich auf dieser Homepage.

Hier schauen: Ningel tingelt

 

Premiere geglückt

Mit viel Freude und guten Emotionen wurde »Widerspruchreif« mit einjähriger Verspätung endlich im Mainzer Unterhaus uraufgeführt.
Mein herzlicher Dank geht an die lieben Menschen im Publikum.

Für den SWR 2 hat Mareike Gries einen schönen Bericht erstellt: Hier nachhören

 

Nach der Premiere ist vor der Premiere. Schon in wenigen Tagen – um genau zu sein am 12.9. – erscheint die erste Folge meiner Webserie »Ningel tingelt«.

 

Zu Gast in der Landesschau

In der SWR Landesschau durfte ich mit Patricia Küll über mein neues Live-Programm »Widerspruchreif« und über meine digitale Tour »Ningel tingelt« sprechen. Herzlichen Dank für die Einladung.

Link SWR Landesschau

Widerspruchreif

Passend zum neuen Programm erstrahlt die Website im neuen Design.
Auch sind der neue Programmtext sowie einige Terminupdates jetzt online.

Neben der Premiere im Mainzer Unterhaus am 04.09. und am 05.09. sind einige weitere Aufführungen in Planung.

 

TV-Auftritt im Vereinsheim Schwabing

Im Vereinsheim Schwabing durfte ich ein Lied aus meinem kommenden Programm »widerspruchreif« aufführen. Viel Spaß mit »Freundschaft und Musik« und herzlichen Dank für die Einladung in die Sendung.

Link BR

Auszeichnungen

Pressestimmen

 

Wochenanzeiger Sauerland, 19.01.2019

Ein Bekenntnis zum Leben, ein Ausrufezeichen der Wonne. Prächtig, einfach prächtig. – Stefan Aschauer-Hundt

Rhein-Zeitung, 30.01.2019

Seine frech-charmante Kritik am allgegenwärtigen Alltagswahnsinn des modernen Menschen trifft ins Zellgewebe der Zuhörer, lässt lachen, macht sprachlos, lässt staunen, amüsiert, packt das Gewissen am Schlafittchen, macht klar, dass sich da was ganz Großes auf der Bühne seinen Weg in die Historie absolut ernst zu nehmender Kabarettisten mit Hochniveau bahnt. – Chris Blomen-Pfaff

Rhein-Zeitung, 05.12.2017

Die Herzen fliegen Matthias Ningel zu. Das vorwiegend junge Publikum singt begeistert mit, wenn er ältere Songs bringt. Sie kennen jede Zeile auswendig. — Brigitte Meier

Kommentar eines Zuschauers, 02.12.2017

Das einzige, das den zuuuu tiefen Blick in den Spiegel, den Du uns vorgehalten hast, verstellte, waren die Lachtränen …

Allgemeine Zeitung, 14.11.2017

Mit charmanter Lässigkeit, bei der ihm zweifellos auch seine Erfahrung als Impro-Theaterschauspieler zugutekommt, plaudert sich der Liedermacher und Humorist durch unsere heutige Welt. [...] [Das Publikum] quittiert sein mitreißendes verbales und musikalisches Spiel mit Gekicher, Gelächter und immer wieder mit Applaus. Ohne eine Kostprobe aus seinem neuen Programm »Kann man davon leben«, das im Frühjahr 2018 Premiere feiert, lassen ihn seine Fans nicht von der kleinen Bühne. Es klingt vielversprechend, wenn Matthias Ningel eine Angebetete besingt und ihr attestiert: »Du bist zu gut für Strip-Trivial-Pursuit« … — Christina Oxfort

Allgemeine Zeitung, 15.04.2017

Seine Lieder sind witzig, geistreich und originell. Er ist ein Meister der überraschenden Wendung und der fröhlichen Selbstironie. Er stellt sich dar als großes, orientierungsloses und nur bedingt überlebensfähiges Muttersöhnchen. Tatsächlich aber ist er ein gewiefter Künstler, der ein ausgefeiltes Programm mit einem frischen Thema serviert. Klavierspielen, erzählen, mit dem Publikum flirten – all das scheint ihm federleicht von der Hand zu gehen.

Wiesbadener Kurier, 24.01.2017

Klavier spielen kann er in der Tat so gut wie Udo Jürgens und Billy Joel zusammen und wie diese beherrscht er auch die Kunst, dazu als Sänger den Kontakt mit dem Publikum zu halten. — Anja Baumgart-Pietsch

Memminger Zeitung, 05.02.2016

Unter Beibehaltung seiner Jugendlichkeit bietet er an diesem Abend Unglaubliches an Ideen, Songs und Klavierbegleitung [...] Seinen scharfen Verstand zeigt er beim Zusammenführen von Einwürfen aus dem Publikum [...] Dabei reißt sein temperamentvolles Klavierspiel die Zuschauer fast von den Stühlen. Hochzufrieden verlässt das PiK-Publikum nach dieser hinreißenden Vorstellung das ausverkaufte Haus und wundert sich noch beim Hinausgehen: »So ein junger Kerl...!« — Brigitte Gröschel

LIVEUNDLUSTIG, 06.09.2015

Ningels Ausschnitte aus »Omegamännchen« sind allesamt musikalische Höhepunkte. [...] Auf große Zustimmung stieß das Lied »Ich bin ein bunter Hund«. Motto: Ich habe ja nichts gegen Veganer/Schwule/Behinderte/Flüchtlinge, aber warum muss ausgerechnet ich ihnen begegnen? »Ich bin so toll, so toll, so tolerant«, lässt Ningel seine imaginäre Figur in diesem Lied am Ende singen. Das Statement gegen Intoleranz und Ignoranz wurde vom Publikum mit lang anhaltendem Beifall gewürdigt. Die große Bühnenpräsenz Matthias Ningels dürfte ein weiterer Grund für den heftigen Applaus am Ende seines Vortrags sein. — Gilles Chevalier

Rhein-Zeitung, 03.06.2015

Mit der offenen, lockeren Art verstärkt er den Eindruck, dass man bei ihm als Zuschauer willkommen ist. Er tritt in Dialog und geht auf sein Publikum ein. Es ist familiär und doch nicht kuschelig, die nächste bissige Pointe ist nicht fern. [...] Das Publikum ist hin und weg, Lachtränen fließen, die Stimmung ist gelöst. — Peer Uhlmann

Münchener Merkur, 02.12.2014

Auf der Bühne sprüht der junge Liedermacher und Humorist nur so vor Energie. Mit lässiger Intensität präsentiert er seine Lieder über das Scheitern. In »Omegamännchen« erlebt das Publikum eine vergnügliche Rebellion gegen die Diktatur unserer Leistungsgesellschaft. Ningel bastelt dazu ein ideenreiches Gesamtkonzept aus Gesang, Klavier, Loops und Schauspiel. Selten hat man einen jungen Künstler erlebt, der kabarettistischen Witz und Musik so virtuos verknüpft. Ningel präsentiert sich als außergewöhnlicher Musiker, kongenialer Sänger, als einfallsreicher Komponist und Wortakrobat mit scharfem Verstand. — Janina Janka

Süddeutsche Zeitung, 02.12.2014

Bei Ningel ist [die Musik] selbstgemacht und der Knüller. Was der sudierte Musiker, der sich selbst schlicht »Humorist und Liedermacher« nennt, am und um's Klavier herum veranstaltet, ist von ausgefuchster Komplexität und Lässigkeit. Mit selbstproduzierten Loops und stupendem Rhythmusgefühl legt er das Fundament für ein fast ein wenig aus der Zeit gefallenes Musikkabarett, in der er mal in Eigenkompositionen, mal als (hinter)listiger Kopist so ziemlich alles miteinander verschränkt: Genres und Melodien, Form und Inhalt, sanften Schmelz und bissige Pointen, Kant und »cunt«. — Sabine Leucht

Rhein-Zeitung, 19.10.2012

Matthias Ningel knüpft trotz seines jugendlichen Alters und seiner Zugehörigkeit zu einer anderen Zeit an die große Tradition des musikalischen Kabaretts in Berlin und München zu Anfang des 20. Jahrhundert an. [...] Ningels pointierte Texte vereinen satirische Elemente und poetische, können bissig und zärtlich sein. Wortwitz und überraschende Wendungen setzen dramaturgische Akzente. Das farbenreiche Klavierspiel verrät den exzellenten Pianisten. Die vielen Zuhörer [...] konnten sich vor begeistertem Beifall gar nicht mehr einkriegen. — Ursula Augustin

Matthias Ningel – Widerspruchreif

Widerspruchreif

In seinem vierten Bühnenprogramm präsentiert sich Matthias Ningel als Beobachter mit dem Blick fürs Paradoxe. Er reflektiert das Weltgeschehen in einem Zerrspiegel, sieht Unstimmigkeiten und gelangt zu einer simplen Erkenntnis: Das Wesentliche ist das Widersprüchliche! So findet er die Schönheit im Hässlichen, das Faszinierende im Abstoßenden, die Anmut in der hölzernen Bewegung und die Poesie im Profanen.

Naheliegend, dass Ningels neue Geschichten und Klavierlieder allesamt zwiespältiger Natur sind: Ein fröhliches Jagdlied, in dem Jäger zu Gejagten werden, ein demolierter Walzer über die Feindschaft unter Freunden, ein Schauerlied über einen Kirmesbesuch, der die Frage aufwirft: Wo ist es eigentlich gruseliger – innerhalb oder außerhalb der Geisterbahn?

Sehen sie einen Hasen oder eine Ente? Ningel sieht den Wolpertinger! Und statt schwarz zu sehen, greift er nach dem rettenden Wasserfarbkasten und zeichnet ein buntes Panorama der Aussichtslosigkeit: Herrlich wuselig, schwindelerregend musikalisch und von wimmelndem Witz. Widerspruchreif ist ein Kabarettprogramm voller Musik, Humor, Philosophie und Stand-Up-Prosa und eine Quelle disparater Empfindungen: schockierend-heiter, betörend-verstörend und aufrichtig-flapsig. Ob sie hingehen sollten? Entscheiden Sie sich frei. Das ist ein Befehl!

Matthias Ningel – Kann man davon leben?

Kann man davon leben?

In seinem dritten Bühnenprogramm sinniert Matthias Ningel vergnüglich über das Leben und die Frage, was man zum Leben braucht. Und was man nicht braucht … Hierzu grübelt er über Sinn und Unsinn von Internetrankings und der Smarthomekompatibilität von Kaffeevollautomaten, ergründet die gegenwärtige Hochkonjunktur von Beißschienen und unterscheidet Geiz von Sparsamkeit. Er übt frech Kritik, jedoch ohne im Pessimismus zu ertrinken.

Wo andere Kabarettisten den Zeigefinger erheben (einige sogar eher den Mittelfinger), hebt Matthias Ningel den Daumen und lenkt den Fokus weg von denen, die ohnehin viel zu viel Aufmerksamkeit bekommen, hin zu denen, die mit ihren Ideen als Vorbild dienen können. Er verklappt keinen Missmut in den Köpfen seiner Zuschauer, sondern pflanzt zarte Sprösslinge der Zuversicht, huldigt zeitlosen Tugenden und entwirft kleine Utopien. Er erlaubt es sich und seinem Publikum zu träumen: Träume von einer Welt mit Skandalmangel, liebevollen Deine-Mudda- Sprüchen, aber auch von Strip-Trivial Pursuit und ungewöhnlichen aber erfolgreichen Flirt- Strategien.

Und davon kann man Leben? Offensichtlich! Der mit zahlreichen Preisen dekorierte Künstler wird auch in seinem dritten Bühnenprogramm wieder persönlich und lebendig anwesend sein. Um nicht zu sagen: Quicklebendig! Singend und Klavierspielend präsentiert er philosophisches Musikkabarett, das Spaß macht und eine schöne Erkenntnis bereithält: Deine Mudda kann gut kochen! Oder um es mit den Worten eines Zuschauers zu sagen: Das einzige, das den zu tiefen Blick in den Spiegel verstellte, den Matthias uns vorgehalten hat, waren die Lachtränen.

Matthias Ningel – Jugenddämmerung

Jugenddämmerung

Nachdem Matthias Ningel mit seinem ersten Programm Omegamännchen über sieben (nämlich acht!) Kleinkunst­preise erntete und deutschland­weit konzertierte, scheint er seine künstlerische Reifeprüfung erfolgreich bestanden zu haben. Heißt das, er ist jetzt endlich erwachsen? Ist da ein Küken flügge geworden? Wohl kaum! Als junger Milder seiner Generation vermeidet er es weiterhin sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen.

Mit Gesang, Klavierspiel und Wort­beiträgen widmet sich Matthias Ningel in seinem zweiten Programm Jugenddämmerung den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Humorvoll und nachdenklich seziert er spielerisch sich selbst, sowie die ominöse Generation Y, analysiert deren Eigenschaften, Ängste, Spleens und Sehnsüchte. Da entlarvt er eine Perspektiv­losigkeit aufgrund zu vieler Möglichkeiten, entdeckt die Hintergründe multipler Medien­abhängigkeit und vermutet eine tiefe Sehnsucht nach dem Klinkerhaus auf dem Land. Er schildert die Vorteile und Probleme von Fernbeziehungen und diagnostiziert den Artgenossen eine aus dem Gleich­gewicht geratene Work-Life-Balance.

Der süße Vogel Jugend beabsichtigt das Nest zu verlassen. Wird ihm dieser Flugversuch auch gelingen? Ist er überhaupt windelfrei? Unter beherzten Flügel­schlägen entstehen hinreißende Abgesänge auf die Zeit im Hotel Sorglos. Ein Musik­kabarett­programm für alle Generationen.

Matthias Ningel – Omegamännchen

Omegamännchen

Matthias Ningel kann sich (wie die meisten Menschen) glücklich schätzen, dass er nicht in einem Wolfsrudel aufwuchs. Mit höflicher Zurückhaltung und sympathischer Unbeholfenheit gelingt es ihm zwar Mutterinstinkte zu wecken, doch einen hohen Rang in der Rudelhierarchie ergattert man mit diesen Eigenschaften wohl kaum. Ein Alphamännchen? Ausgeschlossen! Eher so omega …

Zum Glück aber weilt er unter Menschen. Doch macht das überhaupt einen Unterschied? In einer Zeit, die durch weinende Silbermedaillengewinner, käufliche Doktortitel und Karoshi geprägt ist, scheint der Wunsch, Erster zu sein, ausgeprägter denn je. In seinem klavierkabarettistischen Soloprogramm Omegamännchen bricht Matthias Ningel eine Lanze für das Unvermögen: Missglückte Liebesliedkompositionen treffen hier auf selbstdiagnostizierte Begeisterungsarmut und einen schockierenden Erlebnisbericht über das Scheitern in der Fahrschule. Daneben entlarvt der Künstler, wie viel Blendwerk hinter so manch aufgepumptem Platzhirsch steckt und er sagt der Diktatur des ALPHA-Wahns den Kampf an. Bei allen bissigen Gemeinheiten steht aber nicht das Bloßstellen im Vordergrund. Die Erkenntnis, dass gerade das Unperfekte den Menschen liebenswert macht, überwölbt sein Programm.

Mit quirligem Enthusiasmus kreiert er mittels Klavier, Gesang, Percussion, Loopstation und Schauspiel einen audio-visuellen Vollrausch: Mal schreit er und hackt auf das Klavier als wäre es Brennholz, mal überzeugt er als schelmischer Geschichtenerzähler und zärtlich-gefühlvoller Chansonnier. Die Zeit schrieb einst »Geil […] wie […] Sau«, meinte damit aber leider nicht den Künstler. Gefreut hätte er sich bestimmt! Und verdient hätte er es sowieso.

Omegamännchen ist ein Plädoyer dafür, wieder Schwäche zeigen zu dürfen und ein Heilserum gegen Minderwertigkeitskomplexe. Ein Abend zum Lachen, Staunen und Ausflippen.

Matthias Ningel am Klavier

On Tour

Datum Programm Veranstaltungsort Vorverkauf
06.10.2021
20:00 Uhr
widerspruchreif Wangen, Häge-Schmiede 07522 / 74248
08.10.2021
19:30 Uhr
Kann man davon leben? St. Ingbert, Stadthalle 01806 / 700733
09.10.2021
20:00 Uhr
widerspruchreif Ingelheim, kING Veranstaltungshalle 06132 / 2544
12.11.2021
20:00 Uhr
widerspruchreif Bad Kreuznach, Casa Una Tickets kaufen
03.12.2021
19:00 Uhr
widerspruchreif Cochem, Kulturzentrum Kapuzinerkloster 02671 / 60940
09.12.2021
20:00 Uhr
widerspruchreif Hannover, Theater am Küchengarten 0511 / 445562

Video
 

Ilona

Du berührst meine Herz

In verrückten Zeiten

Traurige Touristen

Knick Knack Blubb

Digipack Jugenddämmerung

Shop

Seit April 2017 ist meine neue CD »Jugenddämmerung« erhältlich. Auf dem Album befinden sich acht Lieder aus dem gleichnamigen Bühnen­programm in fetter Orchestrierung. Neben dem Klavier sind so schöne Instrumente wie Querflöte, Tuba, Schlagzeug, Bass, Marimba und Maultrommel vertreten.

Die CD ist für 12 Euro (zzgl. 3 Euro Verpackung und Versand) erhältlich.

Kontakt

Matthias Ningel wird vertreten durch

Birgit Söll
Künstleragentur für Kabarett und Musik
Hugo-Weiß-Straße 90
81827 München

Tel.: +49 (0)89 – 890 446 77
Mobil: +49 (0)176 – 104 245 49
Webseite: www.birgitsoell.de